Schonungslos ehrlich: Dieter Fischer von den “Rosenheim-Cops” probiert neue Karriere
Dieter Fischer steht nicht nur für “Die Rosenheim-Cops” vor der Kamera. Seit über 20 Jahren wirkt er auch immer wieder an Theaterproduktionen mit. Doch jetzt schlüpft er in eine völlig neue Rolle.
Dieter Fischer (53) ist seit fast 15 Jahren ein Teil der ZDF-Serie “Die Rosenheim-Cops”. Als Hauptkommissar Anton Stadler begeistert er die zahlreichen Zuschauer Woche für Woche.
Allerdings probiert sich der Schauspieler auch gerne aus. Jetzt probiert er nämlich einen völlig neuen Karriereweg aus. Außerdem spricht Fischer schonungslos ehrlich über seinen Beruf.
“Die Rosenheim-Cops”-Star Dieter Fischer spielt jetzt Oper
Ab dem 15. März wirkt Dieter Fischer an der “Oper auf Bayrisch” in Rosenheim mit. Dort werden bekannte Werke wie “Tristan und Isolde” oder “Lohengrin” mit viel Witz und vor allem im Dialekt vorgetragen.
Na, da ist der Schauspieler sicherlich genau der Richtige. Aber wie kam es eigentlich dazu, dass er den neuen Job bekommen hat?
“Der Kabarettist Gerd Anthoff hat mich gefragt, ob ich für ihn bei den ‘Opern auf Bayrisch’ einspringen möchte. Ich habe ja gesagt. Ich mag die humorvollen bayrischen Opern.
Sie sind kompakt und verständlich, im Gegensatz zu italienischen oder Wagner-Opern. Die Stücke werden auf Bayrisch gespielt und auf witzige Weise in die Heimat verlegt”, verriet er “OVB”.
“Vor der Kamera fehlt diese”: Dieter Fischer ehrlich über den Beruf
Doch das ist nicht der einzige Grund für Fischers Mitwirken. Er offenbarte nämlich, dass er bei seiner Rolle als Anton Stadler eine Sache vermisst: “Auf der Bühne reizt mich die Anspannung und das Lampenfieber.
Auch die Reaktionen vom Publikum sind spannend – vor der Kamera fehlt diese direkte Rückmeldung.” Bei den “Rosenheim-Cops” gibt es das Fan-Feedback erst im Nachhinein über Social Media. Dort reagieren die Fans fleißig auf die neuen Folgen und äußern Lob oder Kritik.
“Ist ekelhaft”: Das stört den Schauspieler am Theater am meisten
Allerdings gibt Dieter Fischer auch zu, dass ihn das Spielen vor realem Publikum auch nervös mache – und das, obwohl er bereits seit über 20 Jahren auf großen Theaterbühnen steht. Der 53-Jährige gab offen und ehrlich zu, dass er vor jedem Auftritt einen Kampf mit sich selbst führen müsse.
“Blöd muss man sein, dass man diesen Beruf macht, denke ich mir vor jeder Aufführung. Aber wenn ich auf die Bühne gehe, weiß ich wieder, warum ich diesen Beruf so liebe”, merkte er an beim “OVB” an und stellte fest: “Die Stimmung auf der Bühne ist unbeschreiblich schön und das gefällt mir. Aber der Moment davor ist ekelhaft.” Dieses Problem hat er am “Rosenheim-Cops”-Set zum Glück nicht.